Vita

Im Jahr 2003 geboren, wuchs Jonathan Kreuder in einer musikalischen Familie auf und begann im Kindesalter mit dem Waldhornspiel. Darin wurde er zunächst an der Musikschule Bad Vilbel/Karben ausgebildet, später am Dr. Hoch’schen Konservatorium. Er war Mitglied in verschiedenen Symphonieorchestern und Kammermusikensembles, wie Karben Brass und brass de mayence.

Mit 9 Jahren erhielt er ersten Orgelunterricht bei Kantor Ulrich Seeger in Friedberg, ab 2017 zusätzlich Unterricht im Cembalo- und Generalbassspiel bei Diez Eichler.

 

In der Orgelklasse von Prof. Gerhard Gnann studierte Jonathan Kreuder – vorausgegangen ist ein Jahr als Jungstudent – von 2020 bis 2023 evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Mainz.

Anschließend folgte ein Wechsel nach Frankfurt am Main an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, wo er ein Zweitstudium im Fach Cembalo aufnahm und inzwischen im Master Kirchenmusik weiterstudiert. Zu seinen Lehrern zählen Lukas Euler, Prof. Eva Maria Pollerus, Peter Reulein und Prof. Stefan Viegelahn.

 

Jonathan Kreuder ist als gefragter Musiker in den unterschiedlichsten Funktionen tätig. Neben regelmäßigen Konzertverpflichtungen als Solist an Orgel und Cembalo begleitet er als erfahrener Korrepetitor internationale Musikwettbewerbe, Akademien, Chöre, Solisten und Opernproduktionen.

Durch die Stipendiatenakademie des Ensembles für Alte Musik „Neumeyer Consort“ und insbesondere Prof. Felix Koch und Prof. Markus Stein wurde er maßgeblich im Continuospiel geprägt und entfaltete eine große Leidenschaft darin. So ist er unter anderem an der Gesamteinspielung aller 72 Kantaten aus dem französischen Jahrgang 1714/15 Georg Philipp Telemanns im Rahmen des „Telemann project“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz beteiligt.

 

Als Chorleiter ist Jonathan Kreuder verantwortlich für die Dekanatskantorei und die Kinder- und Jugendchorgruppen in Butzbach sowie gemeinsam mit seinem Vater Timo Kreuder für den in Karben verorteten Chor „canticum novum“.

 

Derzeit wird er durch das Kuratorium Bad Homburger Schloss e. V. und die Dr. Hans Feith und Dr. Elisabeth Feit-Stiftung im Rahmen des Deutschlandstipendiums gefördert.

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